gestrahlte Oberflächen

Gestrahlte Teile

Im Grunde gut.

Aber man sollte beachten: Das Strahlen mit Strahlgut, das Material abträgt (z.B. Korund, Guss,…) führt zu einer  Oberflächenvergrößerung. Das ist gut für die Verklammerung des Lackes.

ABER durch die Oberflächenvergrößerung neigt das Material aber zu einer  verstärkten Rostanfälligkeit.

Insofern ist die Gefahr sehr groß, daß gestrahlte Teile schon auf dem Weg nach dem Strahlen zu uns korrodieren.

Verantwortlich dafür können sein: hohe Luftfeuchtigkeit, Handschweiß, Kondenswasserbildung.

Das kann man weitestgehend vermeiden, wenn man die Teile trocken lagert. Außerdem sollte man sie mit einem sauberen Lappen oder sauberen Handschuhen (natürlich ohne Silicon) anfassen.

Problematisch sind auch Strahlungen mit zu großer Rauhtiefe;
Diese  kann entstehen, wenn zu grobes Strahlgut verwendet wird.

Dann besteht die Gefahr von Lufteinschlüssen bei der Beschichtung;
Das wiederum kann zu einer „rauhen“ Lackoberfläche führen.

Keine Probleme machen dagegen Werkstücke, die mit kugelförmigen Strahlmitteln bearbeitet wurden. (z.B. mit Stahlkugeln, Glasperlen, etc.)
Diese haben  allerdings meistens nur reinigende, bzw. oberflächenhärtende Wirkung.

Eine Oberflächenvergrößerung zur Verbesserung der Lackanhanftung erreicht man mit diesen Strahlgütern allerdings nicht.

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