Schleifen, Spachteln, Löten

 

– Schleifarbeiten
sind immer dann erforderlich, wenn z.B. Beulen beseitigt werden müssen. Oft muss man auch etwas Schleifen, um die Reparaturstelle an die umliegenden Bereiche anzupassen. Körnungen, die grober als 80er Korn sind sollte man aber vermeiden, da man die Schleifspuren später in den Beschichtungen sieht. Sofern Du über das nötige handwerkliche Geschick verfügst, kannst Du Schweiß-, Löt- und Schleifarbeiten natürlich selbst durchführen.
Das spart Dir Bares..

– Spachtelungen
sind ein heisses Thema. – Die üblichen Spachtelmassen, die man aus dem Karosseriebau kennt, dürfen auf keinen Fall  auf  die Werkstücke aufgetragen werden, die pulverbeschichtet werden sollen!

Diese Spachtelmassen halten den hohen Temperaturen beim “Einbrennen” nicht  stand. – Außerdem besitzen sie auch nicht die notwendige elektrische Leitfähigkeit zum Pulverbeschichten.

Es gibt speziell für die Pulverbeschichtung hergestellte Spachtelmassen; aber auch diese sind nur bedingt geeignet.

Das Verspachteln über große Flächen sollte man grundsätzlich vermeiden. Auf diesen Spachtelstellen können Ausgasungen auftreten, oder die Spachtel kann sogar abplatzen.

Sprich bitte in jedem Fall mit uns, bevor Du Spachtelungen vornehmen willst.

Aber bring auf keinen Fall Füller oder Grundierung auf. Wir müßten Alles wieder entfernen, wenn wir für Dich beschichten sollen. Als Grundlage für eine Pulverbeschichtung benötigen wir immer das reine Metall.

– Lötarbeiten
Löten ist ein klassisches Verfahren beid der Karosserieaufarbeitung, das auch heute noch (zumindest wenn es sich um hochwertige Sanierungen handelt) angewandt wird. In letzter Zeit hat man diese “Kunst” wiederentdeckt und verwendet sie sogar wieder öfter.
Es gibt verschiedene Arten:

 – Hartlot
wegen der Verwendung von Flußmitteln im Hartlot, bleiben immer wieder glasharte Rückstände im Bereich der hartgelöteten Bereiche. Da hilft nur Strahlen, Beizen oder gründliches Putzen bevor man Beschichten kann.

– Weichlot
wird  im Metallbau selten verwendet.
Wenn doch, informiert uns vorher, damit wir den Ofen entsprechend niedriger temperieren. Sollten wir keine Kenntnis vom Weichlot haben, demontieren sich die Teile im Ofen von selbst, weil das Weichlot die üblichen Ofentemperaturen zwischen 195 und 220 Grad Celsius nicht aushält.

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