Silikon, Öl, Fett

– Silikon
ist für einen Beschichter oder Lackierer Eines der schlimmsten Dinge, die es gibt.

Man sieht es nicht, man kann es auch nicht riechen.
Aber es ist in Dichtungen, Schweißsprays, Trennmitteln, Ölen, etc. enthalten.

Kommt das Werkstück auch nur einmal in Kontakt mit Silikon, ist es für die Beschichtung oder Lackierung erst einmalm unbrauchbar!

Das Anfassen eines Werkstückes mit silikonverschmutzten Fingern reicht aus, um das Teil unbrauchbar zu machen.
Warum?
Silikone sind hergestellt, um hitzebeständig, wasserfest und so gut wie möglich chemikalienresistent zu sein;

Um es zu entfernen, muss man diese Stellen extra mit Silikonentferner oder Azeton behandeln.

Am Sichersten ist, wenn ihr vor der Beschichtung den Kontakt mit Silikon vermeidet.

Ob ein Werkstück Kontakt mit Silikon hatte, sieht man immer erst nach der Beschichtung an den Fehlstellen. -Aber dann ist es zu spät!

Da aber ein Behandeln gegen Silikonrückstände extrem aufwändig ist, können wir das nicht „auf Verdacht“ bei jedem Teil durchführen.

Deshalb achte bitte peinlichst genau darauf:
                                          KEIN SILIKONKONTAKT!!!

 

 Verharztes Öl und Fett
bereitet immer wieder Probleme; Diese hartnäckigen Rückstände werden im Entfettungsbad nicht angelöst und somit auch nicht entfernt.

BeVOR du Etwas Schweisst, entferne Öl und Fett grundsätzlich aus den wärmebelasteten Bereichen. Dann läuft das Zeug wenigstens nicht in alle Ritzen.
Bei anderen Teilen wäre gut, wenn Du darauf achtest, daß solche Ware erst nach einer gründlichen Reinigung angeliefert wird. Zu solchen Kandidaten gehören z.B. Motorradschwingen, Hinterräder, Kettenräder, Differentiale,…

 

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