Lackierung

 Pulverlacke kann man nicht „gerade mal so…“ in jedem gewünschten Farbton  herstellen.
– aber was, wenn ein
originaler Fahrzeugfarbton gefordert wird?
hier kommt eine weitere Möglichkeit in Betracht, um
Etwas farbig zu gestalten:

– die herkömmliche (Nass-)Lackierung.

FelgenlackierungHierbei wird eine (oft noch lösemittelhaltige) , sehr flüssige Farbe durch Druckluft fein zerstäubt und mit einer Lackierpistole auf das Objekt aufgetragen. Nach dem Antrocknen muss dann sehr oft noch eine flüssige Schicht aus klarer Farbe zum Schluss aufgetragen werden.


In diesem Zustand ist die Farbe nass. – Daher auch die Bezeichnung „Nasslack“.

 

Nun muss das Objekt entweder mind. 12 Stunden bei Raumtemperatur trocknen,
oder es kommt in einen Ofen, wo der Prozess dann bei 60°C „nur“ 45 Min. dauert.
Danach muss es vollständig auskühlen, bevor man es vorsichtig anfassen kann.


Diese Nass-Lacke  kommen überall da zum Einsatz, wo z.B. der GENAUE Farbton eines Fahrzeuges gefordert ist.
So z.B., wenn der Felgenstern in Wagenfarbe erstrahlen soll, oder bei der Beseitigung der meisten Bordsteinschäden im Smart-Repair-Verfahren;
– aber auch dann, wenn das zu beschichtende Teil die erforderliche Wärme beim Pulverbrennen nicht aushält. z.B. Felgendeckel aus Kunststoff.

Außerdem lassen sich mehrfarbige Lackierungen mit einem Nasslack  einfacher realisieren.  Nasslack kann man teilweise auch mit einer Klarpulverschicht überziehen und schützen.

Auch hier muss man im Einzelfall abwägen, welche Art des Farbauftrages machbar und sinnvoll ist.

Außer bei Smart-Repair der Felgen, wenden Wir die Nasslackierung nicht an.

 

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